Räucherwerk und Wirkung

Es gibt viele Zuordnungen bezüglich der Wirkung von Räucherpflanzen, doch macht es immer Sinn, sich mit der Pflanze, die Du räuchern möchtest, etwas zu beschäftigen und zusätzlich selbst heraus zu finden, was Du Dir rausholen kannst. Dies ist auch möglich, wenn Du wenig Ahnung von Pflanzen hast. Denn es gibt einige Merkmale und hilfreiche Tipps, wie Du draufkommen kannst, auf welche Bereiche oder in welchen Ebenen die gewählten Pflanzenteile wirken. Dies funktioniert zum Beispiel, indem Du Dir die betroffene Pflanze genau ansiehst und achtsam berührst: wirkt sie stabil? Welche Art von Wurzel hat sie? Wächst sie steil nach oben oder geht sie mehr in die Breite? Ist sie zierlich, behaart, hat sie Dornen? Strömt sie Duft aus? Was hat sie für Farben?

Du siehst, wenn Du Deine Sinne nutzt, dann kannst Du schon ganz schön viel erkennen. Befindest Du Dich aber im Winter, wo draußen nichts blüht, oder hast Du nur das getrocknete Kraut vor Dir, so kannst Du im getrockneten Zustand daran riechen und Halm und Stängel ste-hen symbolisch für Erdung und den Körper an sich. Sie sind günstig für Themen, die in die Tiefe gehen, stabilisiert werden sollen und mit den unteren Teilen des Körpers zusammenhängen (Angelika, Alant, Baum-holz). Je weiter nach oben, desto luftiger und leichter ist die Wirkung meistens (Pfefferminze, Eisenkraut, Melisse). Blumige Düfte (Jasmin, Rose, Neroli, Rosengeranie) umspielen tendenziell das Herz und verhel-fen zu Sanftheit und Weichheit. Harze wirken sowohl „oben“ als auch „unten“ (Mastix, Styrax, Kampfer, Menthol): so gibt es Harze, die sehr erdend wirken, und andere, die das Kronenchakra ansprechen, die Ver-bindung zu Vater Himmel öffnen und die Spiritualität anregen (Weih-rauch).

Weihrauch
Loslassmischung
Hopfen
Räucherbüschel
Rauhnachtszauber
Herstellung
Sammlung
Beifuss
kroatische Mischung

​© 2020 by Katrin Sander