Frauensachen

Je nachdem in welche Gesellschaft ein Mädchen geboren wird, steht sie den dortigen Erwartungen zur Frage, was es bedeutet Frau zu sein, gegenüber. Lange Zeit war die einzige Bestimmung einer Frau die Rolle der Mutter. Durch das Privileg der Mutterschaft wurde sie aufgewertet, während sie in anderen Bereichen wenig zu sagen hatte und „dem Mann“ unterstellt war. Auch heute gibt es noch viele Regionen auf unserer Mutter der Erde, in denen Frauen viel Freiheit untersagt ist.

 

In manchen strengen Religionsgruppen werden Frauen während ihrer Menstruation aus der Gesellschaft ausgeschlossen, weil sie während ihrer Tage als unrein gelten. Die aufgezwungene Meinung, Frauen seien Kreaturen minderen Wertes, hat bis heute gravierenden Einfluss auf alle unsere Lebensbereiche, unabhängig ob ein Mensch im Männer- oder Frauenkörper geboren ist.


Seit der Antike wird danach geforscht, was eine Frau ist und was sie zu jener macht. Daraus ergab sich beispielsweise, die spätere Überzeugung, die Gebärmutter (hystera) wäre ein Wanderorgan. Der Ausdruck der „hysterischen Frau“ kommt aus einer Zeit, in der versucht wurde, die Frau auf rein biologische Faktoren hin zu erklären. Die vermeintliche „Fähigkeit der Wanderschaft der Gebärmutter im Körper“, wurde als Ursache herangezogen, warum Frauen so launisch wären. Und Launenhaftigkeit gilt auch heute nicht als besonders positiv und akzeptabel.


Im Laufe der Zeit haben sich die erste und die zweite Welle des Feminismus entwickelt und der Einfluss weiblicher Stimmen in den Bereichen Philosophie, Kunst, Kultur und Forschung nahm etwas zu. Eine der wichtigsten Beiträgerinnen war Simone DeBeauvoir. Sie war treibende Kraft für feministische Bewegungen in Europa. Die heute verbreitete Queer-Theory beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie spezifische Rollen von der Gesellschaft „gemacht“ werden („doing gender“). Bereeits Simone DeBeauvoir meinte damals, man werde nicht als Frau geboren, sondern werde zur Frau gemacht.


Heute sind die entstandenen Rollenbilder nicht mehr ganz so klar abgegrenzt und zugeschrieben. Die Frage nach „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ ist aktueller denn je.

DSC_0163.JPG

Weiblichkeits-
entfaltung

mit der eigenen Weiblichkeit in Kontakt

IMG_0085.JPG

Rotes Zelt

Frauen-Kraft-Ort

IMG_20180307_203113.jpg

Regel-mäßig

Zyklus - Regel - Blutung - Mens

wasserfest_2020_154_c_johanna_lamprecht-1024x683.jpg

heartsisters

für einen gesunden Umgang miteinander

Lesen Sie mehr
IMG_20181230_215206.jpg

ganz Du

Deine Jahresreise -

näher zu Dir!

Learn More

ganz DU

Lass Dich finden

von Deiner

Weiblichkeit

Learn More

Was Frausein bedeutet, ist zu einem großen aktiven Thema in unserer Gesellschaft geworden. Viel spezielles Angebot macht dies vor allem rund um den Weltfrauentag am 8. März besonders deutlich. Lokale und globale Missstände für Frauen werden immer sichtbarer gemacht und zeigen, dass noch viel passieren muss, um wahre Gleichberechtigung (zB im wirtschaftlichen Sinn) von Frau und Mann zu erlangen.

Viele Menschen erleben "die Themen von Frauen" als belastend, auch ich selbst bin immer wieder tief berührt. Doch finde es essenziell, über jene Dinge Bescheid zu wissen, und die Augen bewusst nicht zu verschließen. Mit dem tiefen Wunsch nach Heilung von Frauen-Beziehungen und Frauen-Freundschaften, ist es essenziell, mich in die Lage "der anderen" hineinversetzen zu können. Dazu halte ich mein Herz offen, drehe mein Vorurteils-Rad zurück und höre zu.

Globale Themen, von denen Frauen bedroht sind, sind vor allem:

  • häusliche Gewalt

  • Mord an Frauen

  • sexuelle Ausbeutung

  • Abtreibungsverbot bzw. Abtreibungszwang (wenn das Kind ein Mädchen ist)

  • systematische Unterdrückung

  • Vergewaltigung

  • Gewalt unter der Geburt

  • schlechte Arbeitsbedingungen

  • Genitalverstümmelung

  • ungleiche Bezahlung

  • mangelnde Bildungsmöglichkeit

  • moderne Sklaverei

  • Alltagssexismus

Bei uns hat sich die Rollenzuteilung geweitet und viele Frauen bringen nun Haushalt, Arbeit, die Versorgung der Kinder und noch mehr unter einen Hut. Wie geht es Ihnen in diesem Gefüge? Fühlen Sie sich als Frau in unserer Gesellschaft wohl? Können Sie gut in die Welt bringen, was Sie im Inneren antreibt?

Sehen Sie sich selbst als Feministin und was bedeutet das für Sie?

Viele dieser Themen tauchen in meinen Frauenkreisen, Seminaren und Workshops automatisch aus, denn viele Frauen betrachten ihr Leben sehr genau, und hegen den Wunsch, persönliche Benachteiligungen abzulegen.

Fühlen Sie sich in einem dieser Bereiche angesprochen? Gibt es Themen in Ihrem Leben, die auf "die Tatsache, eine Frau zu sein zurückführen" und möchten Sie an jenen arbeiten?